Von der Vision zur Lösung

Jan Schinnerling und Henrik Ostermann blicken auf viele Jahre Erfahrung als Berater in der Energiewirtschaft zurück. Sie haben unzählige Projekte begleitet, Strategie-Workshops moderiert, IT-Systeme eingeführt und Stadtwerke durch regulatorische Hürden geführt. Doch je tiefer sie in die Praxis eintauchten, desto klarer wurde: Es fehlt etwas Grundlegendes. Wissen, das eigentlich vorhanden ist – in Köpfen, Dokumenten und Systemen – geht verloren, wird nicht geteilt oder bleibt ungenutzt. Immer wieder wurden dieselben Fragen gestellt, dieselben Fehler gemacht, dieselben Lösungen neu gedacht.

Parallel brachten Alexander Wilbrandt und Björn Bulkens ihre Expertise in Data Science, Generative AI, IT-Architekturen und nutzerzentrierter Entwicklung ein. Sie kennen die Herausforderungen moderner Plattformtechnologien ebenso wie die Kunst, komplexe Inhalte so aufzubereiten, dass sie im Alltag tatsächlich nutzbar werden. Gemeinsam mit Jan und Henrik erkannten sie, dass die Energiewirtschaft nicht nur Beratung und neue Projekte braucht – sondern eine Plattform, die Wissen strukturiert, digital verfügbar macht und kontinuierlich weiterentwickelt.

Gerade in einer Branche, in der die Umsetzung regulatorischer Anforderungen enorme Ressourcen bindet, führt dieser Wissensverlust zu einem erheblichen Innovationsstau. Fachabteilungen sind damit beschäftigt, neue Verordnungen zu interpretieren und IT-Systeme anzupassen, während wertvolle Energie für die eigentlichen Herausforderungen der Energiewende verloren geht.

Die vier Gründer entwickelten daher ein System, das Wissen nicht nur speichert, sondern lebt – lernend, vernetzt und zukunftsfähig. Was als Idee im Beratungsgespräch begann, wurde so zu Kniit: eine neue Art, Wissen in der Energiewirtschaft zu denken – aus der Praxis, für die Praxis.